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Was tun, wenn es Rückschläge hagelt?

 

Erfolg ist wie Minigolf und du bist der Ball.

 

Du wirst geschlagen, prallst an Hindernisse und eierst um das Ziel herum.

 

Deine einzige Hoffnung ist, dass du an einen guten Spieler gerätst, der dich zielsicher durch die Bahnen schubst.

 

Siehst du dich in dieser Metapher wieder?

 

Dann solltest du dringend etwas ändern!

 

Willst du wirklich der Ball sein?

 

Willst du dich von fremden Kräften lenken lassen?

 

Denn sind wir mal ehrlich. Die wenigsten Spieler sind gut in Minigolf. Deine Aussichten für einen geschenkten Erfolg sind unterirdisch.

 

Was ist die Lösung?

 

Sei nicht der Ball.

 

Sei der Spieler!

 

Wer den Schläger schwingt, erfährt Rückschläge

 

Warum gibt es keine Geschichten über Menschen, die alles bekommen was sie wollen, ohne dabei Misserfolge einstecken zu müssen?

 

Weil sie langweilig sind?

 

Ja. Aber nicht nur das.

 

Solche Geschichten sind realitätsfern.

 

Jeder muss für seinen Erfolg arbeiten. Da führt kein Weg dran vorbei.

 

Klar gibt es privilegierte, die mit einem vergoldeten Arsch geboren werden. Aber tauschen will ich mit denen nicht.

 

Geschenkter Erfolg ist wie eine Eisskulptur. Selbst in der Antarktis instabil und wenn du kein Bildhauer bist, dann hast du keinerlei Ahnung, wie es reproduziert werden kann.

 

Aber was ist, wenn du den Mut aufbringst, deinen Erfolg selbst in die Hand zu nehmen? Klatscht das Publikum sobald du den ersten Schritt auf die Bühne setzt?

 

Wenn du es noch nicht gelesen hast, dann hole es genau an dieser Stelle nach: Wartet die Welt auf dein Werk?

 

Selbstverständlich nicht.

 

Warum sollst du dich also der Gefahr aussetzen, mutig zu sein und dennoch Rückschläge einstecken zu müssen?

 

Es wird Zeit für positives Denken.

 

Rückschlag oder Ablehnung?

 

Viel zu leichtsinnig verwenden wir das Wort »Rückschlag«. Es klingt aggressiv und vernichtend. Benutzt du dieses Wort, dann werden dich deine Gedanken tatsächlich vernichten.

 

Aber hast du wirklich einen Rückschlag erlitten?

 

Hat dich Jemand zurückgeschlagen?

 

Dass würde bedeuten, du hättest den ersten Hieb ausgeteilt.

 

Ganz ehrlich. Was als »Rückschlag« bezeichnet wird, ist in der Regel keiner.

 

Ein Rückschlag bedeutet für mich: Ich habe mir etwas aufgebaut und ein Anderer sabotiert es. Wie Kinder im Sandkasten.

 

Reichst du dein Werk bei einem Verlag oder einer Agentur ein, aber die wollen es nicht, dann ist das eine Ablehnung.

 

Kein Rückschlag.

 

Denn.

 

Du hast nichts verloren!

 

Solange dir niemand etwas wegnimmt, hast du auch nichts verloren.

 

Und was gibt es schon, dass du ernsthaft verlieren kannst?

 

Bei mir sieht es wie folgt aus:

 

1. mein Kind (und alle folgenden) und meine Frau

 

2. alle weiteren Familienangehörigen

 

3. meine Freiheit

 

Solange nicht eine dieser drei Prioritäten bedroht ist, gibt es für mich nichts zu verlieren.

 

Mit dieser Einstellung habe ich das eine oder andere Erreicht, was ich als Gewinn bezeichnen kann. Denn mit dieser Sichtweise wird alles Entbehrliche bei Entscheidungen ausgeblendet.

 

Eine Ablehnung also. Eine Namensänderung des Problems ist aber noch kein Pflaster für dein Ego.

 

Was sind denn überhaupt Gründe für eine Ablehnung, aus Sicht des »Ablehners«?

 

- Zeitmangel

- falsches Thema

- Mangel an Kapazitäten

- deine Fähigkeiten sind noch nicht ausgereift

- Ablehner ist nicht deine Zielgruppe

- Formfehler

- falsche/unpassende Ansprache

 

Und vieles mehr.

 

Sei dir bewusst, dass nicht immer deine unzureichenden Fähigkeiten ein Grund für eine Ablehnung sind. Und selbst wenn, sieh es als Feedback, ob deine Ausbildung bereits ein vorzeigbares Maß erreicht hat.

 

Eine Ablehnung kann auch ein Gefallen sein. Veröffentlichst du, obwohl du dafür noch nicht bereit bist, kann der darauffolgende »Rückschlag« vernichtend sein.

 

Bedeutet im Klartext:

 

Auf dem Weg zum Meister werden Ablehnungen unumgänglich sein.

 

So, jetzt wo es raus ist, ziehst du doch lieber den Schwanz ein? So wichtig ist dir die Meisterschaft dann doch nicht? Lieber nichts tun, als Gegenwind zu provozieren?

 

Gut, dann lass es. Hör einfach auf weiter zu lesen und schließe den Browser.

 

Doch noch weitergelesen? Gut, dann besitzt du das kleine Quäntchen Mut, was erforderlich ist, um den Weg zur Meisterschaft zu bestreiten.

 

Eine winzige Priese Mut reicht völlig. Gerade genug für den ersten Schritt.

 

Und dann?

 

Dann wird es gefährlich.

 

Aber du wirst sehen. Kommst du einmal in Bewegung, verwandelst du dich von einer Schneeflocke zu einer Lawine.

 

Aber Achtung!

 

Wenn du nicht aufpasst, gerätst du selbst unter die Flut, die du losgelassen hast.

 

Wie du das verhinderst?

 

Drei goldene Regeln zeigen es dir.

 

Meine 3 Goldenen Regeln

 

Diese drei Regeln habe ich als Karate- und Selbstverteidigungstrainer aufgestellt. Schnell war deutlich: Sie sind immer anwendbar.

 

Mir haben sie geholfen und dir sollen sie auch ein mächtiges Werkzeug sein.

 

1. Immer auf den Gegner drauf zu!

 

Wer ist dein Gegner? Für dich als Autor formuliere ich es um:

 

Ohne Eigeninitiative geht gar nichts!

 

So wie ich mich bei einem heranschwingenden Schlag sofort auf den Gegner stürze, so solltest du ebenfalls die Initiative ergreifen.

 

Weiche nicht aus. Lass dich nicht zurückdrängen. Sonst kommst du in eine Rückzugbewegung und sinnvolles Agieren ist nahezu unmöglich.

 

Außerdem passiert mit Autoren noch etwas, wenn sie Ablehnung erfahren.

 

Sie werden emotional verprügelt. Es sei denn sie wissen sich zu »wehren«.

 

Einen Kampf als Metapher zu wählen hat etwas aggressives, aber Kampfkunst lehrt positives Denken.

 

Das ist nicht nur für einen Kämpfer entscheidend, sondern auch für dich.

 

Dein Werk, welches du beim Verlag oder Agenten einreichst, ist mit einer enormen Menge an Energie geladen.

 

Energie in Form von all deinen Emotionen, die du hineingesteckt hast. Hinzukommt die Energie, die durch das Einreichen entsteht. Weitere Emotionen wie Erwartung, Hoffnung und die eigene Erfüllung durch eine Zusage.

 

All das erreicht den Bearbeiter. Er erhält von dir ein tonnenschweres Emotionsbündel. Und was passiert, wenn er es dir zurückschickt?

 

Seine Ablehnung haut eine ordentliche Schüppe an emotionaler Energie oben drauf.

 

Was macht das mit dir? Wie gehst du damit um?

 

Zwei Beispiele:

 

Angenommen die emotional beladene Energie wäre Licht und du ein Gegenstand, auf den es eintrifft.

 

Im ersten Fall hast du eine schwarze Oberfläche und im zweiten eine weiße.

 

Die schwarze Oberfläche absorbiert das Licht und erhitzt sich.

 

Die weiße hingegen reflektiert und bleibt kühl.

 

 (eigene Darstellung)

 

Im Klartext bedeutet das für dich:

 

Leite diese Energie in Aktionismus um.

 

Es nutzt nichts, den Groll in sich hinein zu fressen.

 

Versuche in dir den Grund für die Ablehnung zu finden. Aber nicht zu lange! Lass dich nicht überhitzen.

 

Findest du keine plausible Erklärung?

 

Was soll´s. Ab an die Arbeit und weiter geht’s.

 

2. Du wirst immer Schmerzen erleiden

 

Diese Regel ist kurz und schmerzvoll.

 

Egal welches Ziel du anstrebst und ganz gleich wie gut du darin bist, ohne Schmerz wirst du es nicht erreichen.

 

Warum ist diese Erkenntnis wichtig?

 

Bist du nicht auf Schmerz eingestellt und erfährst ihn, dann bist du geschockt. Vielleicht auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde. Aber im Zweikampf bedeutet es in der Regel dein K.O.

 

Erwartest du ihn, dann bist du gewappnet und kannst ohne Schockmoment die nächste Handlung ausführen.

 

3. Sei Konsequent

 

Egal was du machst, mach es mit voller Inbrunst.

 

Wenn du willst, dass es gut wird, dann gib mindestens 100%.

 

Klingt logisch, muss aber immer und immer wieder betont werden.

 

Arbeitest du nur Halbherzig, dann wird es jeder bemerken. In der erstickenden Masse von Spielen und Büchern greifen Spieler und Leser auf die herausragenden Werke zurück.

 

Mittelmaß wird schnell vergessen.

 

Willst du mehr als eine Eintagsfliege auf dem Markt sein, dann musst du alles geben.

 

Es ist nicht notwendig ein Meister zu sein oder ein Bestsellerautor zu werden. Aber der Spieler/Leser soll von der ersten Sekunde an deine Leidenschaft spüren.

 

Dann wird er dir glauben, dass es dir mit deinem Werk ernst ist. Dann wird er dir vertrauen schenken und dir auf die Schulter klopfen, selbst wenn er sich nicht in deiner Zielgruppe wiederfindet.

 

Du bist dein Werk und dein Werk ist du.

 

Der Markt ist rau, aber du bist darin wie ein Fels.

 

Was lässt sich aus diesen Regeln ableiten?

 

Aus handeln resultiert handeln. Handle!

 

Sammle Energie.

 

Gib sie weiter.

 

Nimm den Rückfluss auf.

 

Ertrage ihn.

 

Forme diese Energie um.

 

Leite sie weiter.

 

Nimm den Rückfluss auf…

 

Ich spar´ mir eine Grafik. Du verstehst den Kreislauf.

 

Aber das musst du nicht allein bewältigen.

 

Autor sein bedeutet Teamwork

 

So wie ich es für einen Aberglaube halte, Kampfkunst sei kein Teamsport, so sehe ich auch das Autorendasein.

 

Selbst die größten Meister haben Ablehnung erfahren und mussten einen beschwerlichen Weg zur Meisterschaft bestreiten. Und wie so häufig, sind es all die Begleiter, die sie auf diesem Marathon gestützt haben. Ohne sie gibt es keine Meister.

 

Hier findest du einige meiner Wegbegleiter: Ich kenne da Jemanden, der auch dein Leben bereichern wird

Ohne sie wirst du nur ein einsamer, arroganter und verbitterter »Künstler«.

 

Jetzt du!

 

Mach den nächsten Schritt.

 

Steck all deine Energie hinein.

 

Leite sie in den nächsten weiter.

 

Nimm deine Freunde zur Hand und du wirst fühlen, wie dich jeder Schritt immer weiter beflügelt.

 

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Lebe deine Leidenschaft,

 

Dein Viktor

 

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